Ansicht aus Hagen in Westfalen, Hintergrund

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Rudolf Rafflenbeul Stahlwarenfabrik GmbH & Co.

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Gründung:

1902

Sparte:

Automobilzulieferer

Produkt(e):

Spezialist für Stanzteile aus Federstahl und Spezialunterlegscheiben.

Mitarbeiter:

ca. 135

Besonderheiten:

Mit einer patentierten Eigenentwicklung, der verlierbaren Schraube "Savetix" erreichte Rudolph Rafflenbeul eine Alleinstellung auf dem Markt für Verbindungselemente im Maschinenbau.

Historie:

  • Rudolf Rafflenbeul legt als 32-Jähriger den Grundstein legt für das heutige Unternehmen. Er schließt sich zunächst mit Wilhelm Hedtmann zusammen, und so wird denn 1902 ins Handelsregister eingetragen: "Hedtmann und Rafflenbeul, Hagen in Westfalen - Eilpe". Das Unternehmen produziert an der Felsenstraße (nahe der heutigen Eilper Rundturnhalle) inbesondere Federringe.
  • Bereits 1907 trennen sich die Wege von Rafflenbeul und Hedtmann. Während Wilhelm Hedtmann in Kabel einen neuen Standort findet, bleibt Rudolf Rafflenbeul Eilpe und den "Ringen" treu. Allerdings verlegt er nun sein aufstrebendes Unternehmen zur Selbecker Straße 65, wo ihm von seiner Mutter ein Grundstück übertragen worden war. Hier wurden zwischen Selbecker- und Wörthstraße die Fabrikationsanlagen nach und nach erweitert.
  • Nach etwa 30 Jahren verkauft Rudolf Rafflenbeul 1936 Gebäude und Grundstück an das Federnwerk Horst Dannert. Die Fertigung wird nach Oberhagen verlagert, wo ein Jahr zuvor ein ca. 30.000 Quadratmeter großes Gelände mit Fabrikgebäuden, Gleisanschluß und Wasserkraftanlagen, von den in den 1920er Jahren "dicht" gemachten Hagener Gußstahlwerke an der Eilper Straße erworben wurde. An diesem Standort befindet sich auch heute noch der Firmensitz.
  • Etwa zwei Jahrzehnte zuvor - während des 2ten Weltkrieges - hatte Rafflenbeul 1917 ein Grundstück in Vorhalle an der Schlieckmannstraße gekauft und eine Fabrikationshalle sowie ein Wohngebäude errichten lassen.
  • Ab 1925 produziert das Unternehmen dort Splinte, Sensenringe, Stanzartikel und Kettenglieder für landwirtschaftliche Maschinen. Auch diese Fertigung wurde 1936 an den neuen Standort nach Oberhagen verlegt. Damit sind die Werke aus Eilpe und Vorhalle unter einem Dach vereint, was zu erheblichen Synergie-Effekten führte. 2002 feriere das Unternehmen sein 100-jähriges Bestehen.

Kontakt:

Eilper Straße 126-128
58091 Hagen