Ansicht aus Hagen in Westfalen, Hintergrund

OSTHAUS MUSEUM

VOM FOLKWANG-MUSEUM ZUM OSTHAUS MUSEUM

"Ein Stützpunkt künstlerischen Lebens" (Karl Ernst Osthaus 1912)

Das Osthaus Museum bietet in wechselnden Ausstellungen immer neue, intensive Begegnungen mit Kunstwerken von der Klassischen Moderne bis heute. In den Jugendstil-Räumen des ursprünglichen Folkwang-Museums regt das Junge Museum zur eigenen kreaktiven Auseinandersetzung an.

Osthausmuseum Brunnenhalle
Osthaus Museum (Foto: Theo Schmettkamp)

In der westfälischen Industriestadt Hagen öffnete im Sommer 1902 das Folkwang-Museum seine Pforten. Seine Gründung verdankte es einem kunstsinnigen, vermögenden Mann: Karl Ernst Osthaus (1874-1921).

Der junge Museumsgründer hatte den belgischen Architekten Henry van de Velde engagiert, der mit der Museumseinrichtung das erste öffentliche Gebäude Deutschlands im „Neuen Stil” schuf. In dem einzigartigen Ambiente der organischen Innenarchitektur beeindruckte eine Fülle von Werken der zeitgenössischen Kunst, u. a. von Paul Signac, Auguste Renoir, Vincent van Gogh, Paul Gauguin und Auguste Rodin.

Das Folkwang erlangte bald den Ruhm als weltweit erstes Museum für zeitgenössische Kunst.