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Städtebauförderung: Rund 2,7 Millionen Euro für Hagener Stadtentwicklung

Zwei Förderbescheide in einer Gesamthöhe von 2.738.500 Euro für die Stadtentwicklung in Hagen-Wehringhausen konnte Regierungspräsident Hans-Josef Vogel gestern (26.11.) an Oberbürgermeister Erik O. Schulz überreichen.

Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (re.) überreicht Oberbürgermeister Erik O. Schulz zwei Förderbescheide für die Stadtentwicklung in Hagen-Wehringhausen. Foto: Linda Kolms/Stadt Hagen

Wehringhausen zeichnet sich insbesondere durch eine hohe bauliche Dichte und die in der Gründerzeit entstandene Blockbebauung aus. Eine Eisenbahnstrecke und zwei Verkehrsachsen, die teilweise mit einem sehr hohen Verkehrsaufkommen frequentiert werden, belasten den Kernbereich dieses Stadtteils. Außerdem sind durch Stilllegung von Betrieben und fehlende Nachnutzung Gewerbebrachen entstanden.

Um die Lebens- und Wohnqualität im Stadtteil zu steigern, fördert das Land NRW seit 2012 Hagen-Wehringhausen durch das Programm „Soziale Stadt“. In den Jahren 2012 bis 2017 wurde bereits eine Förderung in Höhe von rund 9,5 Millionen Euro bewilligt.

In diesem Jahr fließen 2.026.000 Euro in die Errichtung einer WC-Anlage auf der Freizeitfläche „Bohne“, den 2. Bauabschnitt der Villa Post sowie die Fortführung des Quartiersmanagements für Beratungen der Bürgerinnen und Bürger.

Das Modellvorhaben Problemimmobilien wird mit weiteren 712.500 Euro gefördert. Das Modellvorhaben zielt auf die Beseitigung von Immobilien ab, die im Kontext der Zuwanderung aus Süd-Osteuropa eine problematische Entwicklung erfahren bzw. erfahren haben.

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