Ansicht aus Hagen in Westfalen, Hintergrund

Flussaufwärts nach Hagen

Unsere Flüsse wären schnell fischleer, wenn die Fische immer nur mit der Strömung in Richtung Meer schwimmen würden. Die Natur hat es aber so eingerichtet, dass Fische zum Ablegen ihres Rogens wieder an den Ort ihrer „Geburt“ zurückkehren wollen.

Durch den Bau von Stauseen und Talsperren hat es der Mensch diesen Wanderfischen in der Vergangenheit allerdings schwer gemacht. Querbauwerke wie z.B. das Wehr Hengstey verhinderten die Wanderung zu den Laich- und  Aufwuchsgebieten und Fischarten wie Äschen, Barben oder Huchen waren vom Aussterben bedroht.

Atlantischer Lachs
Atlantischer Lachs

Mit sogenannten Fischaufstiegen macht der Ruhrverband heute das Wandern ruhraufwärts wieder möglich. Der Fischaufstieg Hengsteysee z.B. als dritte Anlage der oberen Staustufen Hengsteysee, Stiftsmühle und Harkortsee wurde bereits nach wenigen Tagen von Aalen und Barben angenommen. Die Fische können sich selbst vermehren und ein Besatz ist überflüssig. Auch Kleintiere wie z.B. Krebse können die künstlichen Hindernisse wieder überwinden.