Ansicht aus Hagen in Westfalen, Hintergrund

mit dem Kanu unterwegs

So vielseitig wie Hagens Grün ist auch Hagens Blau: Die vier Flüsse Lenne, Volme, Ruhr und Ennepe erstrecken sich über eine Länge von insgesamt 52 Kilometer und bieten eine Plattform für Wassersportaktivitäten aller Art. Vor allem Kanuten kommen in Hagen voll auf ihre Kosten und erleben — direkt vor der Haustür — ein Wildwasserfeeling, das den Vergleich mit viel berühmteren Schauplätzen nicht scheuen muss.

Mit dem Kanu unterwegs

Vor allem im Hagener Stadtteil Hohenlimburg, der auch das Leistungszentrum NRW und einen Olympiastützpunkt beherbergt, fühlen sich die Kanuten zuhause.

Dort trainiert man in zwei Vereinen mit durchaus unterschiedlicher Ausrichtung: Während sich der Kanu-Club-Hohenlimburg e.V. auf das Slalomfahren im Leistungssportbereich konzentriert und auch mehrere Nationalmannschaftsfahrer zu seinen Mitgliedern zählen darf, bietet der Hohenlimburger Kanu Verein 1952 seinen Mitgliedern eine breitensportliche Mischung aus Kanuwandern, Slalomfahrten und Großcanadierfahrten an.


Im Hagener Norden befindet sich zwischen Hengsteyund Harkortsee der Stützpunkt des Kanuvereins Wasserwanderer Hagen e.V., der im Jahre 1958 gegründet wurde. Seine Mitglieder befahren die Bäche und Kleinflüsse in der Umgebung sowie Ziele im In und Ausland. Auch das PAF – Paddeln am Feierabend – kommt dabei nicht zu kurz. Für sein besonders aktives Vereinsleben bekam er 2010 die Auszeichnung „Aktiver Kanuverein“ verliehen, eine Auszeichnung, über die sich nur wenige Vereine in Deutschland freuen dürfen.