Ansicht aus Hagen in Westfalen, Hintergrund

Häuser am Stirnband

1909 gelang es Karl Ernst Osthaus für die Leitung des Hagener Handfertigkeitsseminars den holländischen Architekten Jan Ludovicus Mathieu Lauweriks nach Hagen zu berufen. Osthaus schlug ihm vor, die Straße „Am Stirnband“ zu bebauen und so realisierte  Lauweriks zwischen 1910 und 1914 neun Häuser, deren Gestaltung der Architekt eine von ihm entwickelte Systemlehre zugrunde legte. Jedes der Häuser ist individuell gestaltet, doch bilden sie durch immer wiederkehrende Materialien eine Einheit.

In dem nach ihr benannten "Milly-Steger-Haus" (Nr. 48) lebte und arbeitete die Bildhauerin mehrere Jahre. Außen trägt eine von ihr gestaltete Sandsteinkaryatide einen kleinen Eckbalkon. Über der Eingangstür des "Thorn-Pricker-Hauses" (Nr. 38) sind die Initialen J.T.P. (Jan Thorn-Prikker) zusammengefügt.

Haus am Stirnband in Hagen
Haus von Lauweriks in der Straße "Am Stirnband"