Ansicht aus Hagen in Westfalen, Hintergrund

FHöV Nordrhein-Westfalen

Die staatliche Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (FHöV NRW) wurde 1976 als Einrichtung im Geschäftsbereich des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen (MIK NRW) gegründet und ist die Ausbildungsstätte für sämtliche Nachwuchskräfte im gehobenen nicht technischen Dienst in Nordrhein-Westfalen.

Aufgrund der dezentralen Organisationsform der Fachhochschule besteht für mehr als 7.800 Studierende die Möglichkeit an sieben verschiedenen Studienorten (Bielefeld, Dortmund, Duisburg, Hagen, Köln und Münster) ihr Studium aufzunehmen.

 

Im Rahmen eines Dual-Studiums (theoretischer Unterricht in Kombination mit praktischen Einsätzen in der jeweiligen Einstellungsbehörde) werden folgenden Varianten angeboten:

  • Polizeivollzugsdienst
  • Kommunaler Verwaltungsdienst – Allgemeine Verwaltung
  • Kommunaler Verwaltungsdienst – Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre
  • Staatlicher Verwaltungsdienst – Allgemeine Verwaltung
  • Rentenversicherung

Mit Bestehen der Abschlussprüfungen wird in Studiengängen mit einem vorwiegend rechtswissenschaftlichen Schwerpunkt der akademische Grad Bachelor of Laws (LL.B.), die anderen Bildungsgänge schließen mit einem Bachelor of Arts (B.A.) ab.

Gebäude der FHÖV
FHÖV NRW in Hagen (Haspe)

Der Studienstandort Hagen ist organisatorisch der Verbundabteilung Gelsenkirchen unterstellt. Zum Ausbildungsbeginn des Einstellungsjahrgangs 2012 im September des gleichen Jahres bezifferte sich die Zahl der Studierenden an der Handwerkerstraße auf 717 Studenten und Studentinnen, welche ihre Abschlüsse in den Bereichen Polizeivollzugsdienst und Kommunaler Verwaltungsdienst – Allgemeine Verwaltung beziehungsweise Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre – anstreben.

Für einen gelungenen Abschluss sorgen auch die guten Lehr- und Lernbedingungen an der FHöV NRW. Mit kleinen Kursen, die ein enges Lern- und Betreuungsverhältnis von Studierenden und Lehrenden ermöglichen, wird dafür der Grundstein gelegt. Zudem ist für die Studierenden nach ihrem Abschluss ein problemloser Einstieg in den Beruf die Regel, da das Studium für den öffentlichen Dienst bewährt, anerkannt und konkurrenzfähig ist und sich überwiegend an dem konkreten Personal-Bedarf orientiert, so dass die Absolventinnen und Absolventen in der Praxis direkt gebraucht werden.