Ansicht aus Hagen in Westfalen, Hintergrund

EIN KUNSTQUARTIER FÜR HAGEN

EINE KUNSTDESTINATION FÜR DEUTSCHLAND

Das Kunstquartier Hagen bereichert seit 2009 als neuer Ausstellungs- und Veranstaltungsort die Kulturlandschaft der Metropole Ruhr und Nordrhein-Westfalens. Hier erlebt der Besucher in zwei ganz unterschiedlichen Museen ein breites Panorama von Kunstwerken zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. 

Das neu gebaute Emil Schumacher Museum stellt auf 1.200 Quadratmetern einen der international bedeutendsten Vertreter der expressiven Malerei vor. Dabei kann es aus dem Bestand von über 500 Originalen aus allen Schaffensperioden von Emil Schumacher schöpfen, die die Schumacher-Stiftung und die Stadt Hagen zur Verfügung stellen. Präsentationen expressiver Malerei von 1945 bis heute ergänzen das Programm.

Das grundlegend sanierte und erweiterte Osthaus Museum bietet intensive Begegnungen mit künstlerischen Ausdrucksformen: von der klassischen Moderne, insbesondere mit Hauptwerken des deutschen Expressionismus, bis hin zu zeitgenössischen Positionen. Das neue "Junge Museum" erprobt neue Zugänge zur Kunst für Menschen jeglicher Herkunft und jeden Alters.

Die spannende Reise durch zwei Häuser voller Kontraste und überraschender Wechselwirkungen macht den Besuch im Hagener Kunstquartier zu einem deutschlandweit einmaligen Erlebnis.

Kunstquartier Hagen
Kunstquartier Hagen

ARCHITEKTUR IM KUNSTQUARTIER

Mit dem Kunstquartier Hagen ist in der Innenstadt ein neues Museumsviertel entstanden, in dem sich Hagens Architekturgeschichte der letzten 150 Jahre verbindet: Mit dem spätklassizistischen "Alten Landgericht" von 1865/66, der neugotischen Katholischen Pfarrkirche St. Marien (1892-1895), dem Osthaus Museum, gebaut 1898 bis 1900 mit einer Fassade im Neo-Renaissancestil, und dem 2009 fertig gestellten Emil Schumacher Museum sind verschiedenste bauliche Epochen auf engstem Raum vereint.

Die architektonische Herausforderung lag darin, den Museumsneubau mit den historischen Gebäuden in Bezug zu setzen und gleichzeitig dieses Ensemble in den Innenstadtbereich einzubinden.