Ansicht aus Hagen in Westfalen, Hintergrund

der Drahthandelsweg

Unser Tipp - Ein Ausflug in die Umgebung

Über Stock und Stein auf den Spuren alter Beschwerlichkeit und hoher Handwerkskunst: Eine rund 32 Kilometer lange Wegstrecke durch den waldreichen, märkischen Teil des Sauerlandes versetzt zurück in die Industriegeschichte der Städte Iserlohn, Altena und Lüdenscheid, die im Mittelalter zu den Handelspartnern der Hanse gehörten.

Drahthandesweg
Drahthandesweg

Auf dem Weg erzählen 14 Hinweistafeln von der Tradition dieses Weges: Auf dem historischen Drahthandelsweg brachten die Drahtzieher ihre Drahtrollen zur Weiterverarbeitung nach Iserlohn. Wer heute auf dem Weg unterwegs ist, erfährt etwas über die Mühsal der Zöger, die damals ihre 30 Kilogramm schweren Drahtringe über insgesamt 700 Höhenmeter durch zwei Täler und über sieben Höhenzüge schleppen mussten — unterwegs vorbei am „Eisengebet“ und am „Toten Mann“.

Rechts und links des Drahthandelsweges laden Gaststätten, Restaurants und Cafés zu einer Rast ein. Dort erhalten die Wanderer auch die für die Wandernadel notwendigen Stempel ins Wanderheft, das ebenfalls in den Gasthäusern zu bekommen ist. Wer mindestens vier dieser Stempel nachweisen kann, erhält gegen eine geringe Schutzgebühr die Wandernadel. Ein Verzehrzwang besteht in den Stempelstellen nicht.