Ansicht aus Hagen in Westfalen, Hintergrund

Fragen und Antworten

Allgemeine Information zum Coronavirus

Das Bundeswirtschaftsministerium hat unter der Rufnummer 030 18615-1515 eine Hotline eingerichtet, unter der Experten von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr die Coronavirus-Fragen von Unternehmern beantworten, etwa zu Tourismus, Messen, Finanzierung oder Haftung. Auf einer Sonderseite beleuchtet das Ministerium zudem die Auswirkungen des Erregers auf die Wirtschaft. 

Beim Robert Koch-Institut gibt es eine Liste von Fragen und Antworten  sowie  aktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus. 

Was passiert, wenn eine große Zahl von Arbeitnehmern erkrankt, Auftrags- oder Lieferengpässe eintreten und deshalb der Betrieb nicht aufrechterhalten werden kann?

Für den Fall von Betriebsschließungen oder Schwierigkeiten im Betrieb aufgrund von ausbleibenden Aufträgen oder fehlenden Zulieferungen kann das Kurzarbeitergeld eingreifen. Es kann auf Antrag durch die jeweilige zuständige Agentur für Arbeit gewährt werden. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, prüft die zuständige Agentur für Arbeit. 

(Quelle: SIHK zu Hagen, Stand: 18.03.2020) 

Bekomme ich als Selbständige*r oder kleines Unternehmen finanzielle Unterstützung in Form eines Sofort-Zuschusses in Nordrhein-Westfalen?

Ja. Ab Freitag, den 27.03.2020 können Selbstständige und Kleinunternehmen auf der Homepage https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020 einen Antrag auf Soforthilfe stellen. Je nach Unternehmensgröße die Zuschüsse wie folgt gestaffelt:

Selbstständige und Kleinunternehmer

  • mit bis zu 5 Mitarbeitern können 9.000,00 € beantragen
  • mit bis zu 10 Mitarbeitern können 15.000,00 € beantragen
  • mit bis zu 50 Mitarbeitern können 25.000,00 €

Ein Antrag auf Zuschuss muss spätestens zum 31.05.2020 gestellt werden. Voraussetzung für eine Zuschussförderung ist jedoch, dass erhebliche Finanzierungsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona auftreten. Dies wird angenommen, wenn

  • sich für den Monat, in dem der Antrag gestellt wird, ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz (bezogen auf den aktuellen und die zwei vorangegangenen Monate) im Vorjahr ergibt. Rechenbeispiel: Durchschnittlicher Umsatz Januar bis März 2019: 10.000 Euro, aktueller Umsatz März 2020: 5.000 Euro

 oder

  • der Betrieb auf behördliche Anordnung wegen der Corona-Krise geschlossen wurde

oder

  • die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen (= Finanzierungsengpass)  

Die Soforthilfe gilt für Antragsteller, die zum Stichtag 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten waren, aber danach in Folge des Ausbruchs von COVID-19 Schwierigkeiten hatten oder in Schwierigkeiten geraten sind.

Welche Förderhilfen für von der Krise betroffenen Unternehmen stehen in NRW zur Verfügung?

Konkret stehen von der Krise betroffenen Unternehmen in NRW folgende öffentliche Angebote zur Verfügung:

Überbrückung von Liquiditätsengpässen:

Kontaktieren Sie Ihre Hausbank: Die KfW Bankengruppe und die NRW.BANK stellen im Hausbankenverfahren Betriebsmittelkredite, Liquiditätshilfen und Überbrückungskredite zu günstigen Konditionen und mit Haftungsfreistellungen von bis zu 80 Prozent zur Verfügung. Die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 1,5 Mio. Euro, auch Großunternehmen) können notwendige Kredite zur Überbrückung in Verbindung mit einer Hausbankfinanzierung besichern. EXPRESS-Bürgschaften können jetzt mit einem Volumen von bis zu 200.000 Euro und einer Bürgschaftsquote von bis zu 80 Prozent innerhalb 72 Stunden von der Bürgschaftsbank NRW entschieden werden. Kostenlose Anfragen für ein Finanzierungsvorhaben können über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden. Die jeweils zuständige Bürgschaftsbank finden Sie hier.

Personalkostenübernahme und Entschädigung für Verdienstausfall bei Quarantäne:

Sollte wegen des Coronavirus ein Tätigkeitsverbot, z.B. Quarantäne, ausgesprochen werden, können Betriebe eine Entschädigung für die Fortzahlung von Löhnen und Gehältern beantragen. Zuständig ist der Landesverband Westfalen Lippe (für die Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster).

Selbstständige, deren Betrieb oder Praxis während einer angeordneten Quarantäne ruht, können nach § 56 Infektionsschutzgesetz bei der zuständigen Behörde einen "Ersatz der in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang" beantragen.

Hotlines:

  1. Die landeseigene Förderbank NRW.BANK berät Unternehmen am Service-Telefon 0211 91741-4800. Die Förderberater informieren zu allen zur Verfügung stehenden Unterstützungsangeboten.
  1. Die regionalen Industrie- und Handelskammern haben ebenfalls Hotlines für Fragen von Unternehmen eingerichtet. Bei der SIHK zu Hagen erhalten Sie Hilfe und Empfehlungen unter:

Telefon: 02331 390-333
E-Mail: krisenhotline@hagen.ihk.de
(Erreichbarkeit: Mo. bis Do. 8 bis 16.30 Uhr, Fr. 8 bis 15 Uhr)

Weitere Informationen:

Hilfen im Falle von Leistungsstörungen im Produktionsprozess bietet auch die Informationsseite des Bundeswirtschaftsministeriums zum Coronavirus. Dort finden Sie zahlreiche Hinweise (u. a. zum Finanzierungsbedarf sowie auch zum Kurzarbeitergeld) wie betroffene Unternehmen Unterstützung erhalten können.

(Quelle: SIHK zu Hagen, Stand: 18.03.2020)

Gibt es ein steuerliches Hilfsangebot für Unternehmen?
Einzelhandel und Gastronomie: Wer muss schließen?

Der Erlass der NRW Landesregierung vom 17. März gibt vor, dass zahlreiche Geschäfte zeitweise schließen müssen. Was bedeutet das genau, und wer ist betroffen? Wir geben einen Überblick:  Einzelhandel: Wer muss schließen?

(Quelle: SIHK zu Hagen, Stand: 18.03.2020)

Wie kann ich in meinem Betrieb Vorsorge treffen? / Wie stelle ich einen betrieblichen Pandemieplan auf?

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)  
Die DGUV empfiehlt grundsätzlich die Einhaltung der Hygieneregeln, die auch für den Schutz vor der Grippe gelten:

  • Händeschütteln vermeiden.
  • Regelmäßiges und gründliches Hände waschen.
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten.
  • Husten und Niesen in ein Taschentuch oder in die Armbeuge
  • Im Krankheitsfall Abstand halten
  • Geschlossene Räume regelmäßig lüften

Die jeweils für Ihren Betrieb zuständige Berufsgenossenschaft bietet Aushänge für Hygieneinfos an. Eine Liste von Berufsgenossenschaften finden Sie auf der Seite der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGVU).

Darüber hinaus hat die DGUV 10 Tipps für eine Betriebliche Pandemieplanung veröffentlicht. Diese beziehen sich allerdings nicht speziell auf das Coronavirus.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)  
Für die Allgemeinheit bietet zudem die BZgA Infografiken zum Download an.

SIHK-Notfall-Handbuch für Unternehmen
Auch unabhängig vom Coronavirus ist es für Unternehmen immer empfehlenswert, für den Fall einer Erkrankung des Geschäftsführers/der Geschäftsführerin ein Notfall-Handbuch, etwa mit Vollmachten, einem Vertretungsplan, Informationen zu Kunden- und Lieferantenstrukturen und einer Dokumentenmappe mit Bankverbindungen, Passwörtern zur Verfügung zu haben.

(Quelle: SIHK zu Hagen, Stand: 18.03.2020)

 

 

Darf ein Arbeitnehmer der Arbeit fernbleiben, weil er Angst vor Ansteckung hat?

Grundsätzlich darf ein Arbeitnehmer die Arbeit nicht verweigern, weil die Ansteckungsgefahr bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin erhöht sein könnte. Im Einzelfall kann der Arbeitgeber aber bei einer konkreten Gefährdung aufgrund seiner Fürsorgepflicht verpflichtet sein, den Arbeitnehmer von der Arbeit freizustellen oder Arbeit im Homeoffice zu erlauben, wenn diese Möglichkeit besteht.

(Quelle: SIHK zu Hagen, Stand: 18.03.2020)

Was passiert, wenn Mitarbeiter wegen des Virus nicht arbeiten dürfen?

Bricht eine Pandemie aus, kann die zuständige Behörde Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz (IFSG) treffen und zum Beispiel eine Quarantäne verhängen. Dabei kann für Arbeitnehmer ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen werden. Für den daraus folgenden Verdienstausfall kann der Arbeitnehmer eine Entschädigung beanspruchen. Diese Entschädigung zahlt bis zu sechs Wochen lang der Arbeitgeber, der wiederum einen Erstattungsanspruch gegen die zuständige Behörde hat. Dies gilt jedoch nur dann, wenn der Arbeitnehmer nicht aus anderen Gründen einen Anspruch auf Zahlung hat. Sollte wegen des Coronavirus ein Tätigkeitsverbot, z.B. Quarantäne, ausgesprochen werden, können Betriebe eine Entschädigung für die Fortzahlung von Löhnen und Gehältern beantragen. Zuständig ist der Landesverband Westfalen Lippe (für die Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster).

(Quelle: SIHK zu Hagen, Stand: 18.03.2020)

Was kann ich tun, wenn ich glaube, dass Mitarbeiter meines Unternehmens am Coronavirus erkrankt sein könnten?

Als Verdachtsfälle gelten derzeit Patienten, die Symptome einer Corona-Erkrankung aufweisen und sich bis 14 Tage vor Erkrankungsbeginn in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt mit einem Erkrankten hatten. Besteht ein Verdacht, sollte zunächst der arbeitsmedizinische Dienst oder der jeweilige Hausarzt informiert werden. Verdachtsfälle werden dann von dem jeweiligen Arzt dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet. Das Gesundheitsamt kümmert sich dann um einen Test auf das Corona-Virus. Personen, die keine typischen Krankheitsanzeichen haben, aber trotzdem besorgt sind, weil sie sich eventuell angesteckt haben könnten, können sich über das Robert-Koch-Institut oder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informieren. 

(Quelle: SIHK zu Hagen, Stand: 18.03.2020) 

Was muss ich beachten, wenn ich Mitarbeiter ins Ausland entsende?

Ein Arbeitnehmer darf die Arbeit bzw. eine Entsendung grundsätzlich nicht verweigern. Wenn eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für das Land oder die Region vorliegt, kann eine Verweigerung aber gerechtfertigt sein. Unabhängig davon sollten Unternehmen angesichts der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus und den damit einhergehenden Einschränkungen in verschiedenen Ländern abwägen, ob die jeweilige Reise derzeit sinnvoll bzw. zwingend erforderlich ist. Ob der Arbeitgeber bereits im Ausland tätige Arbeitnehmer zurückholen oder zumindest in ein sicheres anderes Land bringen lassen muss, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. 

(Quelle: SIHK zu Hagen, Stand: 18.03.2020) 

Was kann ich sonst noch tun (Notfall-Handbuch)?

Auch unabhängig vom Coronavirus ist es für Unternehmen immer empfehlenswert, für den Fall einer Erkrankung des Geschäftsführers/der Geschäftsführerin ein “Notfall-Handbuch”, etwa mit Vollmachten, einem Vertretungsplan, Informationen zu Kunden- und Lieferantenstrukturen und einer Dokumentenmappe mit Bankverbindungen, Passwörtern zur Verfügung zu haben. 

(Quelle: SIHK zu Hagen, Stand: 18.03.2020) 

Als freischaffende*r Künstler*in lebe ich von meinen Einkünften aus Gigs und Aufführungen. Habe ich die Möglichkeit finanzielle Unterstützung zu erhalten, da Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie nun alle abgesagt werden?

Ja. Für freischaffende Künstlerinnen und Künstler hat die Landesregierung NRW ein Soforthilfeprogramm beschlossen. Dieses Programm bietet Betroffenen die Möglichkeit, eine Einmalzahlung in Höhe von 2000,00 € zu beantragen. Das Geld ist als Zuschuss gedacht und muss nicht zu einem späteren Zeitpunkt zurückgezahlt werden. Der Antrag ist bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung zu stellen. Für die kreisfreie Stadt Hagen ist die Bezirksregierung Arnsberg zuständig. Weitere Informationen zum Soforthilfeprogramm

Vordruck zur Beantragung

[Quelle: Pressemitteilungen Land NRW; Stand: 20.03.2020]

Bekomme ich als Unternehmer Unterstützung, wenn ich meinen Mitarbeitern die Möglichkeit zum Homeoffice einrichten möchte? 

Ja, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat auf die aktuelle Situation aufgrund des Corona-Virus reagiert und das bereits bekannte Förderprogramm go-digital ausgeweitet. Speziell kann nun auch durch einen Zuschuss die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen gefördert werden, auch die Anschaffung bestimmter Software-Lösungen kann förderfähig sein. Die Einführung von Homeoffice-Arbeitsplätzen kann in der aktuellen Zeit eine gute Möglichkeit darstellen, den regulären Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten und zeitgleich dennoch das Infektionsrisiko für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb minimieren. 

Kontaktdaten zu Beratungsunternehmen in Ihrer Nähe finden Sie hier . 

(Quelle: Projektträger EURONORM GmbH, Stand: 18.03.2020) 

Wir haben bisher keine Homeoffice-Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiter eingerichtet. Wir sind auch nicht sicher, ob wir die nötigen Voraussetzungen für die Einführung von Homeoffice- oder Telearbeitsplätzen erfüllen. Kann man als Unternehmen Unterstützung

Auch diese Frage kann mit einem klaren JA beantwortet werden. Das Förderprogramm Potentialberatung NRW kann hier unterstützen. So können Unternehmen beispielsweise eine Potentialanalyse im Rahmen der Potentialberatung NRW durchführen, um eine Strategie zu erstellen, wie die Möglichkeit des Homeoffice für Mitarbeiter gestaltet werden muss um den Dienstbetrieb zielführend auch außerhalb der betrieblichen Räumlichkeiten erhalten zu können. Zusätzlich wird mit der Potentialanalyse auch herausgearbeitet, wie die die vorhandene IT-Infrastruktur eingesetzt werden kann oder welche weiteren technischen Lösungen notwendig sind. Im Rahmen der Beratung kann auch gemeinsam ein Plan erarbeitet werden, welche Mitarbeiter oder welche Abteilungen problemlos im Homeoffice ihrer Tätigkeit weiter nachkommen können. 

Übrigens: die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen Ihren Betrieb natürlich nicht nur während der Corona-Krise. Sie können langfristig im Betrieb eingesetzt werden und so die Mitarbeiterzufriedenheit oder die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. 

Sprechen Sie uns gerne an unter der Rufnummer 02331 80999-46 oder der  

E-Mailadresse susann.schaefer-biscan@hagen.busniness 

 

(Stand: 18.03.2020) 

Mein Unternehmen hat betriebliche Weiterbildungen der Mitarbeiter geplant und hatte für diese einen Bildungsscheck NRW beantragt. Müssen wir die Schecks nun zurückgeben, da die Weiterbildung abgesagt wurde?

Eine Rückgabe eines Bildungsschecks ist nicht notwendig. Der Bildungsscheck hat kein Verfallsdatum und kann bei den angegebenen Anbietern auch zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden, wenn der Weiterbildungsbetrieb wieder aufgenommen wird.  

(Stand: 18.03.2020) 

Wir haben für unsere Mitarbeiter*INNEN eine Weiterbildung mit einem Bildungsscheck in Präsenzform gebucht. Dieser Kurs wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Gibt es andere Möglichkeiten, die Weiterbildung dennoch durchzuführen?

Ja, der Bildungsscheck NRW kann auch für Weiterbildungen genutzt werden, die nicht in Präsenzform stattfinden. Viele Weiterbildungsanbieter bieten ihre Formate auch als Webinar an, sodass die Weiterbildung dennoch online stattfinden kann. Sollte der ursprünglich gewählte Weiterbildungsträger dieses Angebot nicht unterbreiten, besteht die Möglichkeit den Anbieter zu wechseln. Hierzu muss der neue Weiterbildungsträger auf dem Scheck (nachträglich) erfasst werden. Frau Schäfer-Biscan steht Ihnen gerne für Rückfragen unter der Rufnummer 02331 80999-46 oder per E-Mail susann.schaefer-biscan@hagen.business zur Verfügung.

(Stand: 18.03.2020 )

Welche Tools gibt es für die Kommunikation von Mitarbeitenden im Home-Office?

Zum Beispiel:

• Microsoft Teams: Wer bereits MS Office365 nutzt, ist mit Teams gut ausgestattet, da es kollaboratives Arbeiten am einfachsten ermöglicht. In Chats kann man unterschiedliche Teams erstellen und Anhänge beifügen.
• Slack: In der kostenfreien Version können bis zu 5 GB pro Teammitglied hochgeladen werden. Slack ist besonders kompatibel mit Google Drive und weiteren Diensten.
• Bitrix24: Bitrix bietet die Möglichkeit der Integration von CRM-Systemen. Zudem sind in diesem Programm viele Schnittstellen zu anderen Software-Lösungen integriert. Die kostenlose Version beinhaltet bis zu 5 GB Cloudspeicher.
• G-Suite: G-Suite dient nicht nur der Cloud-Speicherung, sondern bietet durch die Integration von Gmail, dem Google-Kalender und Hangouts auch die Möglichkeit zur Kommunikation innerhalb von Unternehmensteams.
• Zoom: Zoom ist eine kostenlose Videokonferenz-Lösung. Wer bereits ein Kommunikationsprogramm hat, aber im Homeoffice noch keine qualitative Videotelefonie, kann Zoom als sinnvolle Ergänzung nutzen.

Welche Tools kann man fürs Projektmanagement im Home-Office nutzen?

Zum Beispiel:

• Asana: Mit Asana hat man einen Überblick über alle Projekte und kann Fortschritte und Berichte einsehen. Es gibt die Möglichkeit, Arbeitsanfragen zu priorisieren und unterschiedliche Arbeitsvorgänge aus unterschiedlichen Teams zu verknüpfen. Für bis zu 15 Personen in einer Gruppe ist Asana kostenlos.
• Bitrix24: Auch das komplexere Programm Bitrix24 kann für Projektmanagement genutzt werden.
• Microsoft Planner: Planner gehört ebenfalls der Office365-Familie an. Es können einfach Aufgaben verteilt und in Kan-Ban Boards übersichtlich dargestellt werden. Eine Integration in Teams und Outlook ist gegeben.
• Trello: Ähnlich wie im Planner können auch hier einzelne Projekte angelegt werden. Zudem kann man Trello mit anderen Programmen zusammenführen. Die Basisversion ist kostenlos.

Wie kann man aus dem Home-Office größere Datenmengen teilen, Daten sichern und speichern?

Zum Beispiel mit:

• Dropbox: Bei größeren Synchronisationen bietet Dropbox eine gute Grundlage. Es ist kostenlos bis zu 2 GB nutzbar.
• Google Drive: 15 GB Speicherplatz mit einer Integration in den Windows-Explorer und vielen Freigabemöglichkeiten für externe Partner.
• G-Suite: Ebenfalls von Google angeboten und eher auf unternehmerische Arbeitsprozesse ausgerichtet. Außerdem gibt es doppelten Speicherplatz für Gmail und Google Drive in der Basic Version.
• Microsoft OneDrive: Das Programm bietet eine Integration mit Windows und iOS. Bis zu 5 GB sind kostenlos. Günstiger wird es für Nutzer, die bereits das Abo von Office365 nutzen.

Wie kann ich ein Netzwerk mit Home-Office-Arbeitsplätzen schützen?

Bei Nutzung sensibler Daten empfiehlt sich für die Arbeit im Homeoffice die Einrichtung eines VPN-Netzwerks. Dabei (Virtuelles Privates Netzwerk) handelt es sich um ein Netzwerk, das trotz räumlicher Trennung so genutzt werden kann, als wäre man im Büro. Dafür muss jedoch zunächst eine Software installiert werden, die mit dem Router in Verbindung tritt. Mit der VPN-Verbindung hat man dann auch die Möglichkeit, auf lokal gespeicherte Daten zuzugreifen.