Ansicht aus Hagen in Westfalen, Hintergrund

Gescheit lebendig!

Moderner Wissensstandort

Heute ist es ausdrücklich gewünscht, dass Städte ihre Identität plakativ kundtun. Die Vorreiterrolle spielte dabei „Hagen – die Stadt der FernUniversität“.

Mit 83.000 Studierenden ist die Hagener FernUniversität eine der größten Universitäten Deutschlands – und die einzige öffentlich-rechtliche Alternative zum Präsenzstudium, unterstützt von neusten Lehrmedien und Kommunikationstechnologien. Das wissen ihre Absolventen zu schätzen: 80 Prozent von ihnen sind berufstätig, schaffen ihre Abschlüsse – Bachelor, Master, Promotion – quasi nach Feierabend. Die FernUniversität ist damit zu Recht Hagens Aushängeschild.

FernUni-Prorektor Bastiaens wird 2019 Rektor der Open Universiteit in Heerlen

Die FernUniversität in Hagen verabschiedet zum Ende des Jahres 2018 ihren Prorektor für Digitalisierung und Internationalisierung, Prof. Dr. Theo J. Bastiaens. Die Open Universiteit im niederländischen Heerlen hat ihn zu ihrem neuen Rektor berufen, sein neues Amt tritt er zum 1. Januar 2019 an. Die Rektorin der FernUniversität, Prof. Dr. Ada Pellert, bedauert den Weggang von Prof. Bastiaens: „Ich freue mich aber für Theo Bastiaens, dass er die Leitung einer so renommierten Fernhochschule in seinem Heimatland übernehmen kann. Für seine neue Aufgabe wünsche ich ihm alles Gute!“

 

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Mit der Motorsäge nach Indien – Eine Orientierungsfahrt mit dem neuen Programm der VHS Hagen

Zu Beginn der Sommerferien lädt die VHS Hagen wieder zur Entdeckung ihres neuen Programms ein. Die eigene Stadt neu oder wieder zu erkunden oder die Chancen der digitalen Welt für sich zu nutzen – Orientierung ist das zentrale Thema im Studienjahr 2018/19. Zur Semestereröffnungsfeier wird am 4. Oktober Prof. Dr. Alfred Endres mit dem Thema „Wirkungsvolle Klimapolitik, warum (zum Donnerwetter!) ist das so schwierig?“ zu Gast sein, stürmisch-musikalisch umrahmt von seinem Trio Rockato.

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Daneben gibt es aber noch zahlreiche andere Institutionen und Unternehmen, die kraftvoll die Forderung nach lebenslangem Lernen untermauern und damit Hagen zu einer Stadt der Weiterbildung machen.

Zu den ältesten Bildungseinrichtungen, heute in moderner Struktur und mit internationaler Ausrichtung, gehört die Fachhochschule Südwestfalen. Ingenieurswissenschaften, Informationstechnik, Betriebs- und Agrarwirtschaft gehören zu ihren Schwerpunkten.

Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, die Wirtschaftsakademie Hagen, das Berufsfortbildungswerk des DGB, fünf Berufskollegs, ein Abendgymnasium, das „Haus für Wissenschaft und Weiterbildung“ – unter zahlreichen Dächern wird darauf hingearbeitet, Hagen zur Top-Adresse in Sachen Bildungswirtschaft zu machen.

Wissen als Wirtschaftsfaktor

Begabungen fördern, Talente formen, Wissen vermitteln – das ist der erste Schritt, der aber ohne den zweiten keine Meter macht. Wie soll das Potenzial aus den Köpfen der Menschen verwaltet, geteilt und mitgeteilt werden? Wie können diese „individuellen Datenbanken“ öffentlich zugänglich gemacht werden? An diesem Punkt wird Wissen zum Wirtschaftsfaktor.

In Hagen angesiedelt ist beispielsweise der wisnet e.V., der sich eben dieses Wissensmanagement auf die Festplatten geschrieben hat: Hier wird gesammelt, sortiert, vervielfältigt – ein modernes Nachschlagewerk im Netz geschaffen. Die Wirtschaft hat das Potenzial erkannt: Mehr als 60 Unternehmen engagieren sich im Netzwerk Wissen. Knüpfen aus dem Expertentum Einzelner einen engmaschigen Erfahrungsteppich.

Wohl wissend, dass, was nicht aufgeschrieben wird, zu leicht verloren gehen kann. Niemand schließlich sollte es sich leisten, mit jedem Mitarbeiter auch ein Stück Kompetenz in die Rente zu schicken.

eBusiness Lotse Südwestfalen-Hagen

Die HAGENagentur wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Innovation ausgewählt, eines von bundesweit 38 „eKompetenz-Zentren für Unternehmen“ zu etablieren. Dahinter steht das Ziel, dem Mittelstand vor Ort Hilfestellungen beim Einsatz von neuartigen IKT- und eBusiness-Lösungen zu bieten und damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und überregionalen Profilierung als technologiestarker Produktions- und Dienstleistungsstandort zu leisten.

Der eBusiness-Lotse unterstützt Unternehmen vor Ort beim so genannten eBusiness. Er informiert Unternehmen u.a. darüber, wie mit Hilfe des Einsatzes moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) Geschäftsprozesse digitalisiert und effizienter abgewickelt werden können.

Die Förderinitiative "eKompetenz-Netzwerk" sowie die weiteren Initiativen "eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern" und "Einfach intuitiv - Usability für den Mittelstand" bilden den Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital - IKT-Anwendungen in der Wirtschaft, mit dem Unternehmen bei der Entwicklung und Nutzung moderner IKT gezielt unterstützt werden.